Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 20. Band.1909
Seite: 61
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DIE GESELLSCHAFTSRÄUME DES DAMPFERS„PRINZ FRIEDRICH WILHELM

BRUNO PAUL « GESCHNITZTE FÜLLUNGEN AUS HELLEM ROSENHOLZ AN DEN TÜREN D.BÜCHERSCHRANKES (vgl.S.68)

Ornament. Zu dem Weiß dieser Teile trit chenholz. Besondere Beachtung verdienen die
dann als Hauptton das ziemlich warme Gelb Tischlampen. Zunächst mögen sie etwas be-

Aber durch ihren hartnäckigen
Aufbau und
die feste Form ihrer
Umrisse fügen sie
sich demGanzen sehr
gut ein, und sie sind
sehr praktisch; sie
können nicht umfallen
und lassen sich
doch mühelos verschieben
. — Neu ist
auch die Behandlung
der Träger, mit Füßen
und Kapitellen
aus Weißmetall; die
Schäfte wurden mit
schwarzem grün abgesetzten
Glanzleder
bezogen. Die Absicht
dieses glänzenden
Schwarz war
wohl, die immerhin
störende Wirkung einer
mitten zwischen
den Tischen stehenden
Säule körperlos
zu machen undaufzu-
heben. Der Versuch

der eingebauten Möbel, wie Sofas, Schränke,
Kredenzen und Anrichten
. Sie bestehen
aus streifigem, poliertem
Zitronenholz
mit Einlagen aus
schwarzgrüner Wassereiche
. Dieses Material
benutztBRUNO
Paul mitgroßer Vorliebe
zu Intarsienzwecken
; es läßt sich
besonders gut bearbeiten
, da es beim
Polieren neben- und
umliegender Edelholzflächen
keine
Veränderung erfährt
und daher viel Arbeiterspart
. Die freistehenden
Möbel, also
die Eßtische,
Serviertische und
Stühle, sind im Gegensatz
zu den festen
Teilen dunkel
gehalten, in schwarzgrauem
gebeizten Ei-

fremdlich aussehen.

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