Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 25. Band.1912
Seite: 227
(PDF, 174 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_25_1912/0271
I DIE XXIII. AUSSTELLUNG DER BERLINER SECESSION „ZEICHNENDE KÜNSTE"

Positionen von großer Schönheit, besonders
da, wo Corinth Gelegenheit hatte, in die unverhüllten
Körper zu voller Reife erblühter
Frauen die ganze Kraft und Sinnlichkeit seines

Rot, Blau, Gelb und Grün vereinigt sich zu
reizvollen, satten Akkorden. — Wie man sich
auch im einzelnen zu der Ausstattung eines
Buches mit Originallithographien stellen mag:

JULIUS SCHNORR VON CAROLSFELD f

ZEICHNUNG

Temperamentes hineinzulegen. Merkwürdig
fallen dagegen die bewegten Szenen ab, so
die Tiergruppen und ein Mädchenreigen, dem
etwas von Lahmheit und Starre innewohnt.
Auch farbig sind die Lithographien sehr interessant
: Corinth hat nur einige wenige, starke
und ungebrochene Töne gewählt, ein klares

in SIevogts „Lederstrumpf" und Corinths
„Hohem Lied" wird man in Deutschland später
die Wiederbelebung einer reichen und ausdrucksfähigen
Kunst, die die Lithographie ist,
zu schätzen wissen. Es ist zu hoffen, daß
auch fernerhin Corinth häufig zur lithographischen
Kreide greift; die übrigen von ihm

227


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_25_1912/0271