Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 25. Band.1912
Seite: 380
(PDF, 174 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_25_1912/0440
i

DIE FRÜHJAHRAUSSTELLUNG DER MÜNCHNER SECESSION

druck und der Gestaltungswille der neuen Generation
sind. Insoferne sind jene Werke der Jungen
von größter Wichtigkeit, und die Arbeiten der
selbstsicheren Aelteren erscheinen daneben
mehr wie richtunggebende Signale; sie sind
uns als Gradmesser mehr der Ausstellungsfähigkeit
als der künstlerischen Qualität erwünscht
. Immerhin: wenn man eine stille
Landschaft von Eichfeld, einen zierlichen
Akt von Gröber, ein Stilleben von Hummel

anstaltung, von dem Stilgewirr, das herrscht und
das vom extremsten Französismus bis zur deutschesten
Deutschheit Karl Haiderscher Observanz
spielt. Nur ein bestimmender Wertfaktor
der Ausstellung blieb bei der Auswahl der Abbildungen
außer acht: die in den Rahmen dieser
Frühjahrausstellung einbezogene Ueberschau
über das Lebenswerk Otto Greiners; seine
eingehende Würdigung an dieser Stelle muß
einer späteren Zeit vorbehalten bleiben.

WALTER KLEMM

WEIHNACHTSMARKT IN DACHAU

Frühjahrausstellung der Münchner Secession

unter die „wilden" Sachen der jungen Leute
hängt, so ist das weder für die einen noch
für die anderen gut und nütze, und eine restlose
Lösung der vielumstrittenen Frage der
Gestaltung unserer Frühjahrsausstellungen ist
es auf keinen Fall, obschon es eine Erfrischung
und Auflockerung der ganzen Veranstaltung
bedeutet.

Die Abbildungen von Werken der Frühjahrausstellung
, die diesen Zeilen beigegeben sind,
geben einen Begriff von der Buntheit dieser Ver-

Von den zahlreichen Ausstellern kann ich
hier nur auf ein paar, die ihrerseits typische,
nicht nur individuelle Bedeutung haben, hinweisen
. Von anderen, über die an dieser
Stelle schon wiederholt gesprochen wurde,
habe ich nur rüstiges Vorwärtsschreiten, feinfühliges
Emportasten zu berichten. Da ist
vor allem der Landschafter Otto Bauriedl,
der von seiner kleinen Idylle weg in die Regionen
größerer Naturanschauung, Stilisierung
der Natur sozusagen, strebt. Da ist Seyler,

380


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_25_1912/0440