Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 27. Band.1913
Seite: 13
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FRITZ AUGUST VON KAULBACH

jüngeren und älteren Schützenlieserln, an die
Postkarten zum Heckenröschentag oder an
die einzig dastehenden Zeichnungen, welche
die Allotriakneipzeitungen bergen. Wer je
einmal sich wirklich an sprudelndem, nie verletzendem
Humor erquicken will, der nehme
die allerdings äußerst selten gewordenen Blätter
zur Hand. Kaulbach ist hier der besten
Einer, wenigstens derjenige, dessen gezeichnete
Kritiken unbedenklich jedem in die Hand gelegt
werden können, was nicht bei allen Erzeugnissen
jener Art möglich ist. So erkennen
wir in Kaulbach, der auf der
Höhe seines Schaffens steht, geschätzt von
einsichtsvollen Künstlern und Kunstfreunden
, einen unserer ersten Meister, der
aus dem zeitlich Wechselnden, das ewig
Gültige herauszulösen vermag und dies
uns in einer unvergänglichen Sprache vermittelt
.

F. A. VON KAULBACH

DIE ALTE SCHUTZENLIESL

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