Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 27. Band.1913
Seite: 99
(PDF, 174 MB)
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EDMUND DULAC

in Dulacs Illustrationen vermissen, jene Einfachheit
der Seele, die nach deutschen Begriffen
einen wesentlichen Bestandteil in der
Mentalität des Märchenerzählers bildet und die
uns, um gleich den richtigen Vergleichspunkt
zu wählen, die deutschen Andersen-Illustratoren
mit ihrer simplen Holzschnitt-Technik so lieb
macht. Wie der Deutsche z. B. Andersen

empfindet, das hat Pocci, das hat Ludwig
Richter gezeigt. Allein dieser Mangel ist Dulac
keineswegs als Mangel anzurechnen, er verdient
sogar alle Anerkennung, daß er entschlossen
mit der ganzen Kompliziertheit seines
hochmodernen Empfindens an diese Stoffe
heranging. Sehen wir auch die „Sleeping
Beauty", unser gutes Dornröschen, die „Cinde-

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