Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 27. Band.1913
Seite: 187
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VON AUSSTELLUNGEN UND SAMMLUNGEN

JOAKIM SKOVGAARD

DER TANZ DER SALOME

Photographie Chr. E. Jörgrensens, Viborgf

die Ausstellung der Secession in diesem Jahre ein
einzelnes, verlorenes Bildchen brachte, nun in weiterem
Umfange vermittelte. Glaser

DUDAPEST. Die Winterausstellung des Künstler-
" hauses hat ungewöhnliche Erregung hervorgerufen
. Die Jury zeigte sich den modernen Bestrebungen
gegenüber noch ablehnender als sonst, die
Presse rückte der akademischen Kunst noch energischer
zu Leibe. Die siebzehn Säle der Ausstellung
aus dem PArt pour PArt-Gesichtspunkte betrachtet
, wird man in ihnen viele anerkennenswerte
Werke finden. Gleich im ersten interessiert ein
feines Stilleben von Friedrich Strobentz, ein
dekorativer Akt Paul Ja vors, eine Landschaft von
Julius Varadv und eine figurale Komposition von
Julius Rudnay. Das beste ihres Könnens bieten
Oskar Glatz, Ferdinand Katona, Gustav Magyar
-Mannheimer und Berthold Karlovsky.

Dann folgt eine Reihe recht öder Säle, in denen
man nur hier und da nennenswerte Schöpfungen
zu entdecken vermag. Das Porträt Philipp von
Läszlös erreicht nicht das Niveau seiner eigenen
Kunst. Auch das Interieur Stefan R£thys läßt die
Kraft vermissen, die diesem feinen Künstler sonst
eigen ist. Unter den Landschaften Andor Szekelys
gibt es eine ganz hervorragende: das „Bretonische Dorf
im Regen", das Interieur von Edmund Kacziäny
ist kein alltägliches Werk, und auch die Landschaft
von Andor Dudits verdient besonders hervorgehoben
zu werden. Interessant ist der Studienkopf
des Grafen Stefan Zichy. Aurel von Nävay
erinnert in seiner Technik ein wenig zu stark an
Munkäcsy, doch sticht er durch sein feines und
starkes Farbengefühl hervor. Sehr interessant Cäsar
Kunwalds den deutschen Reichsgrafen Fritz von
Hochberg darstellendes Porträt. Ein Akt von Mark
ist sehr fein. Einen bedeutsamen Fortschritt bedeuten

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