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dorff (Abb. S. 498) ist von einer gewissen eleganten
Glätte und linearen Bestimmtheit, Spiro
(und neben ihm Bondy und E. Klossowski)
erfreuen durch die geschmackvolle, pariserische
Art der Farbenstimmung. Von der jungen
Generation (und den Ausläufern und Vollendern
des Impressionismus) sind natürlich Beckmann
und Rösler vertreten. Von Beckmann
sieht man ein tonschönes, grau in grau gemaltes
Strandbild, ein Selbstbildnis (Abb. S. 488)
und den großen — farbig und kompositionell
interessanten, aber wohl doch nicht ganz gelungenen
—• Wurf der Amazonenschlacht.
Röslers Landschaften (Abb. S. 490) packen
einen immer wieder durch die ekstatische
Erregtheit ihrer Linien und Farben. Beide
finden ihre Nachfolger und Weggenossen in
Dietze, von dem ein Bahndurchstich bemerkenswert
, und dem jungen Partikel, dessen
noch unausgeglichene Landschaften doch vielleicht
Besseres für die Zukunft erhoffen lassen.
Für sich steht Heckendorf, der in der Ausstellung
durch fünf Bilder sehr stark wirkt;
noch in Darmstadt sah man von ihm ein typisch
impressionistisches Strandbild, jetzt sind seine
farbenglühenden, mit ungeheurer Leidenschaft
hervorgestoßenen Landschaften — von denen
ich eine „Brücke" (Abb. S. 487) und die
„Rennbahn" namhaft mache — im Fühlen
und Ausdruck Beispiele einer rein expressionistischen
Kunst. Landschaften, die sich noch
innerhalb der impressionistischen Bahnen bewegen
, nenne ich von Claus, Berlit, Howard
und Mewes, alle durch einen persönlichen
farbigen Akzent ausgezeichnet, der bei
Berlit stärker, bei Mewes toniger ist. Cezannes
Einfluß spürt man (in bestem Sinn) bei einem
Tulpenstilleben von Dreher, bei einem Porträt
von Ascher, sowie besonders in dem wohlgelungenen
Porträt einer Schauspielerin von
Rappaport (Abb. S. 496); hier ist in einer
reich belebten, ganz in hellen Tönen gedeckten
Fläche ein wirkungsvoller Hintergrund für die
vollen Akkorde eines grünen Kleides ge-
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