Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 27. Band.1913
Seite: 497
(PDF, 174 MB)
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mung: Größe der Linie, der Raumaufteilung,
wunderbaren Rhythmus und den einfachen polyphonen
Farbenklang. Alles dies verlangt nach
Architektur. Eine gleich starke Zweckbestimmung
, wenn auch anderer Art, tritt bei dem
Bilde: „Zoologischer Garten" von Aug. Macke
(Bonn) zutage.

Frisch, herb und sonnig, wie ihr Heimatland,

Sterl, Dietze(Wache), Buchwald Zinnwald,
Cilio-Jensen, Meyer-Buch wald, Gerbig
und Lange-Penig; von den Karlsruhern und
Stuttgartern: Friedr. Fehr, Amandus Faure,
Chr. Landenberger, Osk. Hagemann, Alb.
Haueisen; westendorp(Düsseldorf), Solden-
hoff (Frankfurt a. M.), Straube (Koblenz),
H. Sutter (Brennberg), Waldschmidt (Warten

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hugo krayn

mutter und kind

Känstlerbundausstellung Mannheim

wirkt die kleine Gruppe der Schweizer mit
ihrem Führer Ferdinand Hodler obenan. Mit
Ausnahme der Landsknechtstudie empfindet man
auch hier wieder vor seinen Bildern das Große
und Befreiende. Giacometti und Amiet fehlen,
dagegen sieht man neben Eduard Boss (Apfel-
schälerin) einige hoffnungsvolle jüngere Künstler
hinzukommen: P. Burkhardt,Meyer,Paul
Barth und Heinr. Müller. Von den Dresdnern
seien hervorgehoben: Gotth. Kuehl, Rob.

berg O.B.), Graf Kalckreuth (Porträt einer
Dame mit Autokappe), Magn. Zeller (Hamburg
) und die beiden in Paris lebenden Maler:
Rud. Tewes und Waltfr Bondi.

Eine große und gute Ausstellung zustande
zu bringen, ist letzten Endes nicht allzu schwer
und ist eine Aufgabe, die jeder geschickte und
tüchtige Kunsthändler löst. Wenn aber eine
Künstlerkörperschaft ein solches Unternehmen
ins Werk setzt, und wenn zugleich auch die

Die Kunst für Alle XXVIII.

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