http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_28_1913/0118
fc^t^s I^U^kvi lA^Ur<>A lAy^t^i 1
BERNHARD PANKOK
Gekribbel organischen Lebens dem Auge wieder
durch Anbringung größerer, glatter Flächen
einen Ruhepunkt zu gewähren. Man kann
das besonders in seinen Heizgitter-Verzierungen
und seinen Intarsien beobachten. Aber zuweilen
tut er doch des Guten etwas zu viel.
So ist z. B. die bronzene Haustüre nach
meinem Gefühl zu reich ornamentiert. Die
wunderschönen Initialen mit den menschlichen
Figuren, die sich aus den Buchstaben M und
STUCKFRIES DER DIELE (vgl. s. 80)
R herauswinden, würden besser zur Geltung
kommen, wenn die übrigen Flächen der Türflügel
unverziert geblieben wären. Die Holzschnitzereien
und Intarsien an den Laibungen
und der Decke des Durchgangs zum Festsaal
sind gewiß von märchenhafter Pracht. Aber
wird man hier, wo es mehrere Stufen hinabgeht
, nicht stolpern, wenn man, um sie zu
bewundern, nach oben schauen muß? Und
wird Pankok, der die Decke des Festsaales
f.
BERNHARD PANKOK □ FÜLLUNG MIT SCHNITZEREI U. INTARSIEN ÜBER D. HAUPTEINGANGSTÜR D. DIELE (vgl. s.77) ),
AUSFÜHRUNG DER INTARSIEN: GEORG WÜLFEL, STUTTGART )
■ STT^ 6X3 (5X3 (5X3 SX^GTr^ (57^
84
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_28_1913/0118