Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 28. Band.1913
Seite: 179
(PDF, 180 MB)
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ARCH. BRUNO PAUL-BERLIN

der Künstlerhand

unnachahmlich, nur aus
selbst hervorgehen kann.

Die Rückseite des Hauses zeigt wie bei alten
Schloßbauten, zwei seitlich vorspringende Bauteile
, die eine feine malerische Belebung durch
Licht- und Schattenkontraste erzeugen.

Die Hauptfront des Hauses liegt nach Osten,
der Sonne entgegen, während die Südseite
mit einem sehr edel durchgebildeten Eingangsportal
mit kleineren Fenstern durch hohe
Spalieranlagen gegen die Sonne geschützt
wird. Nach Westen ist ein zweiter Balkon
vorgelagert.

Ganz besonders wirkungsvoll erscheint der
ganze Bau vor der großzügigen Weite der

HAUS H. MIT GARTEN UND GRUNDRISSEN

Landschaft mit den Höhenzügen der Taunusberge
im Hintergrunde. Beide stehen in einem
gewissen Einklang. Nur eine großzügige Architektur
konnte sich vor dieser Landschaft behaupten
und mit ihr in einem inneren Zusammenhange
stehen. Irgendwo ist über den
Zusammenhang eines Hauses mit Garten und
Umgebung in einer hervorragenden Bauzeitung
zu lesen: „Die Form des Gebäudes
wird eine verschiedene sein müssen, je nachdem
es etwa an der Straße liegt, wo es mit der
anschließenden Mauer den Garten abschließen
soll, oder ob es ein wenig von der Straße
hinter der geöffneten Mauer zurückgelegt wird,
ob es in der Mitte des Gartens den Mittelpunkt

OBER-
GESCHOSZ

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