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Unterstützung
fände, die sie
zu weiteren
Vorstößen ermutigt
, und
wenn diese
Gestaltungen
Adlers auf
den platonischen
Beifall
der Kunstliebhaber
beschränkt
blieben
.
Ich verrate
wohl nicht zu
viel, wenn ich
im Hinblick
auf diese Geräte
erwähne,
daß Adler gegenwärtig
an
dem Projekt einer Synagoge arbeitet, die zu
bauen er Aussicht zu haben scheint. Wie weit
ihm die Bewältigung eines solchen großen Bauwerks
gelingen wird, läßt sich natürlich noch
nicht sagen, so lange nur die Vorentwürfe zu
sehen sind. Und es wäre müßig, über die
Ueberraschungen, die da denkbar sind, schon
jetzt theoretisieren zu wollen.
Halten wir uns an die ausgeführten Innenräume
, die Adler für einige Hamburger Familien
ausstatten konnte. Daß sich in diesen Geräten
ein tektonischer Sinn offenbart, der alle äußerlichen
Uebertreibungen zu vermeiden weiß, ist
offenbar. Diese Möbel erscheinen natürlich ge-
FRIEDRICH ADLER
wachsen und
haben doch
alle eine eige-
nePhysiogno-
mie. Was man
an ihnen beschreiben
möchte, ist
nur die Harmonie
, in die
alles gebracht
ist. Adlerwagt
wohl hier oder
da einmal etwas
Ungewöhnliches
,
etwas, was gelegentlichen
Widerspruch
wecken könnte
, aber so wie
eszudemgan-
zen Ensemble steht, erscheint es richtig. Der
Münzschrank oder der Stuhl aus dem Herrenzimmer
(Abb. S. 239) haben etwas Sympathisches
, etwas Menschliches, wie man zu sagen
versucht wäre. Sie entsprechen jedenfalls dem
Menschen unserer Tage und halten sich durchaus
frei von „Extravaganzen", wie ja der beliebte
Ausdruck lautet. Nimmt man die Stoffe,
die Tapeten, Malereien, Teppiche, Beleuchtungskörper
, die Farbstimmung usw. hinzu, so
ergibt sich ein Raumbild von gefälliger Einheitlichkeit
, über die ihrer geschmackvollen
Selbstverständlichkeit wegen eigentlich gar kein
Wort zu verlieren wäre. Paul Westheim
HABDALAH-GERÄT
FRIEDRICH ADLER ESROGDOSE UND KIDUSCHBECHER 1
Ausführung: Peter Bruckmann & Söhne, Silberwarenfabrik, Heilbronn a. N. \
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