Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 28. Band.1913
Seite: 288
(PDF, 180 MB)
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FERDINAND STAEGER-MÜNCHEN

ILLUSTRATIONEN ZU UHLANDS GEDICHTEN
(VERLAG VON GERLACH & WIEDLING, WIEN)

der Künstler seiner Phantasie und dem Strom gegebenen Proben gelegentlicher kleinerer Ar-
seines Gemütes freien Lauf lassen, denn es beiten zeigen Staeger vor allem von der for-

galt eine ganze
Weltzuum-
spannen, eine
äußereundei-
neinnere,und
immer sollte
beides in einem
gegeben
werden. Das
ist ihm nicht
selten gelungen
. Dabei
hebt das dekorative
Element
seiner
Bilder selbst
daseinfachste
Milieu in eine
Märchen-Atmosphärehin
-
ein und läßt
es manchmal
vieldeutigund
merkwürdig
geheimnisvoll

erscheinen
(vgl.hierzuet-

wa „Die drei ^-«Jp ■

Ißy '• "< X nen

■ >

Schwestern").
Die auf Seite
290 wiedermalen
Seite;
auch auf diesem
Gebiet
ist ihm tiefe
Empfindung
nicht versagt
geblieben.

Die Technik
, der sich
irin sei-
Zeich-
nungen bedient
, geht
entschieden
von dekorativen
Prinzipien
aus und
sieht vor allem
Flächen,
Flecke und
Massen, die
er in ein
harmonisches

Gleichgewicht
zu bringen
strebt.Oft
drängt sich
ihm die Begeisterungfür
das Ornamentale
so stark

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