http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_28_1913/0382
I
mit wenigen Mitteln einfach und von selbst
ergab. Eine Anlage, aus der am stärksten
die Naturnähe spricht oder richtiger: die in
der Stadt lange verhaltene Sehnsucht nach den
Idyllen, die die Natur zu genießen gibt.
Für die von Front zu Front durchgehende
Gartenhalle wäre so auch schon die Begründung
gegeben. Es reizte den Hausherrn einen
Raum zu haben, in dem er zugleich den Blick
über die Havellandschaft und in das Grün des
rückwärtigen Gartens hätte. Ein artiges Spiel
mit den Umgebungen, das in der Tat das Haus
recht intensiv in die Natur einbezieht, der
man ja im Sommerheim nach Möglichkeit
nahe rücken möchte. Aus diesem Hauptraum,
der das Erdgeschoß in zwei Teile zerlegt,
ergibt sich logisch die weitere Anlage. Auf
der einen Seite waren Entree, Garderobe und
ein geräumiges Wohnzimmer, auf der anderen
die Küche und ein dem Spielplatz zugewandter
Raum für die Kinder anzuordnen. Das Obergeschoß
weist in der Achse das große Schlafzimmer
. Die eine Seite nimmt ein noch geräumigeres
Kinderschlafzimmer ein, auf der
ARCH. ALBERT GhSSNER
HAUS GUCKEGÖNNE: UNTER DEN SÄULEN
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