Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 28. Band.1913
Seite: 417
(PDF, 180 MB)
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JAKOB BURCKHÄKBT

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BRAUNER DRUCK AUF GRAU

E. PREETORIUS □ BUCHTITEL

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GOLDPRÄGUNG AUF DUNKELVIOLETT

aufdringlich zu sein, der Zwecke verfolgt und
doch ästhetisch bleibt.

Gehört das Plakat zur „Gebrauchsgraphik",
wie man die dem geschäftlichen und sonstigen
öffentlichen Bedarf dienende Illustration passend
genannt hat, so ist dies natürlich noch mehr bei
dem Annoncenteil
einer Zeitung oder
Zeitschrift der Fall.
Schlagen wir die Inseratenseiten
selbst
unserer vornehmsten
Zeitschriften
auf, so werden wir
geradezu erschreckt
von dem Tohuwabohu
der Inserate,
von der Minderwertigkeit
der Typen
und Klischees, von
der Kitschigkeit der
Abbildungen, von
der mangelhaften
Druckanordnung.
Indem Preetorius
etwa ein Jahr lang
die typographische
und illustrative Leitung
des Annoncenteiles
von „Licht
und Schatten" im
Sinne geschmacklicher
Hebung des Inseratenwesens
betätigte
, hat er außer-

GOLDPRÄGUNG AUF MATTBRAUN

ordentlich wertvolle Kulturarbeit auf einem
noch gänzlich unbeackerten Gebiete geleistet.
Mit hohem ästhetischem Genuß besieht man
sich diese geschmackvoll angeordneten und wirksam
illustrierten Inseratseiten und kann es nicht
begreifen, daß diese Art Reklame den inserierenden
Firmen nicht

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EMIL PREETORIUS

INSERAT-ZEICHNUNG

gefallen konnte und
Preetorius daher
seine Tätigkeit als
Reklameorganisator
in praxi einstellen
mußte.

Briefverschlüsse
und Briefköpfe, Geschäftskarten
, Besuchskarten
, Verlags
- und Geschäftssignete
, besonders
aber Exlibris gehören
gleichfalls zu
dem Gebiet der Gebrauchsgraphik
, auf
dem wir nicht die
schlechtesten Leistungen
Preetorius',
der sich in lustigem
Erfinden und leichtem
Schaffen all dieser
kleinen graphischen
Kunstwerke
nicht genug tun
kann, zu verzeichnen
haben. Er trifft
den graphi sehen Stil

Dekorative Kunst. XVI. 9. Juni 1913

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