Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 28. Band.1913
Seite: 432
(PDF, 180 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_28_1913/0512
l(£X9(2X9(2X9GX9(2X9GX9GX9GX9(^

PAUL RÖSSLER-DRESDEN □ OBERER TEIL VOM MITTELFENSTER DER ST. JAKOBI-KIRCHE IN CHEMNITZ^

gewaltige Wirkung dieser Schöpfungen ist um so
erstaunlicher, als die Glasmaler jener Zeit nur
mit vollgefärbten Gläsern in den Grundfarben
Blau, Rot, Grün, Gelb und Weiß arbeiteten:
das Zeichnerische überwog, das Streben nach
der Illusion räumlicher Tiefe schlummerte noch.

Die deutsche Gotik stellte der Glasmalerei
die gewaltigsten Aufgaben, ohne sie ihr irgendwie
zu erleichtern. Ihre Tendenz, die Fläche
der Wand aufzulösen, alles Lastende, Horizontale
dem System aufsteigender Bauglieder
unterzuordnen, entzog der Wandmalerei den

432


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_28_1913/0512