Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 29. Band.1914
Seite: 21
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Freunden Marees'
manche überwunden
, am glänzendsten
Adolf Hildebrand
, und zwar
danken sie dies, wie
sie bereitwillig zugestehen
und dankbar
bezeugen, nur
Marees. Aber seinem
Vorbild, nicht
seiner Beredsamkeit
. Über den Einfluß
des Marees auf
die Jüngeren hat
Fiedler geschrieben
: „Eine Seite
seines Daseins erhielt
ihm trotz des
Scheiterns so vieler
Hoffnungen das Gefühl
wach, nicht umsonst
gelebt zu haben
: es war sein
fördernder Einfluß
auf jüngere Künstler
. Alle diejenigen,
denen es vergönnt
war, sich ihm anschließen
zu dürfen,

kommen darin überein, daß sie durch ihn gleichsam
erlöst worden seien von allen Befangen-

WILHELM LEIBL

heiten, unter deren
Bann sie durch das
gefährliche Beispiel
einer so vielfach
mißleiteten Kunstübung
gehalten worden
waren."

Zu diesen Marees
-Jüngern gehört
neben Hildebrand
, Pidoll, Peter
Bruckmann besonders
ArthurVolk-
mann, der in seinem
kürzlich erschienenen
Buch
„Vom Sehen und
Gestalten" (Jena
1912, bei Eugen
Diederichs) ähnlich
wie Pidoll niederschreibt
, was er von
Marees an Unterweisungen
erfuhr.

Volkmann lernte
Marees, an den er
von Konrad Fiedler
empfohlen war, im
Dezember 1876 in
Rom kennen. „Ich
fühlte mich vom ersten Moment an zu Marees
hingezogen", schreibt er. „Obgleich ich ihn noch

MIEDERSTUDIE

WILHELM LEIBL LINKE HAND DES REMBRANDTDEUTSCHEN. 1870-73

21


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