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JULIUS DIEZ
FESTZUG DES HANDWERKS iii
Entworfen für Ausfährung in Mosaik für das Rathaus in Hannover
zählen, obgleich er schon 1815 geboren wurde. Steff-
eck, der drei Jahre später das Licht der Welt erblickte
, bleibt uns der Krügerschüler, weil wir den
späteren Historienmaler lieber ganz übersehen und
nicht ernstlich zu den Größen der deutschen Kunst
zählen wollen. Glaser
AUS DEN MUNCHENER KUNSTSALONS
M
an wird es Brakls Kunsthaus immer hoch anrechnen
müssen, daß es in erster Linie
stets der deutschen Kunst Geltung zu schaffen versucht
hat. Ehedem hat es wohl zu sehr eine
einzelne Gruppe „poussiert", was lange Zeit zu
einer starken Ueberschätzung davon führte und
naturgemäß ungünstig auf sie selbst zurückwirken
mußte, seit Brakl aber sein neues, glanzvolles
Heim bezog, ist das anders geworden und
heute kommen dort ausgiebig auch andere jüngere
Talente zu Wort. Ein Rundgang durch das Brakische
Kunsthaus ist immer mit starken künstlerischen
Eindrücken verbunden und man schließt manche
Bekanntschaft, die man aus diesem oder jenem
Grunde im Auge behalten wird. Gegenwärtig fesseln
neben älterem, schon bekanntem, besonders die
Kollektionen HOFMANN-JUAN und LOTHAR Bech-
stein. Wer das Ringen des ersteren in den letzten
Jahren verfolgt hat, mußte wohl den Eindruck gewinnen
, daß auf diesen Künstler hohe Erwartungen
zu setzen sind. Und ich glaube nicht, daß Hofmann
sie enttäuschen wird. Denn bisher hat er absolut
logisch, solid und Schritt für Schritt vorgehend, seinen
Weg verfolgt und sich insbesondere nie zu irgendeiner
ephemeren Modefexerei verleiten lassen. Der Künstler
, der in seinen frühen, so feinen Landschaften
den großen französischen Impressionisten nahestand
und von diesen aus zur modernen malerischen
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