Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 29. Band.1914
Seite: 312
(PDF, 175 MB)
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haben muß. Wem es ernst ist mit einem Verhältnis
zu prinzipiellen Fragen der Kunstgeschichte, wird
sich an diese erste Systematik der kunstgeschichtlichen
Methode halten müssen, die die Anschauungen
einer in der wissenschaftlichen Forschung
sehr erfolgreichen Schule wiedergibt. Es wird
nicht an Stimmen fehlen, die im Gegensatze hierzu
aus der Aesthetik gewonnene Normen zur Grundlage
der kunstgeschichtlichen Forschungsmethode
machen wollen, es ist mir aber nicht zweifelhaft,
daß einstweilen allein von dem Tietzeschen Gesichtspunkte
die Methode der Kunstgeschichte dargestellt
werden kann und daß es zur Bearbeitung
dieses Stoffes keinen Geeigneteren als den Verfasser
hätte geben können. w.

H

PERSONAL-NACHRICHTEN

AMBURG. Professor Dr. Gustav Pauli, der
Direktor der Kunsthalle in Bremen, hat die an

ihn ergangene Berufung zum Direktor der Hamburger
Kunsthalle als Nachfolger Lichtwarks angenommen
, wodurch die Nachfolgerfrage eine Lösung
, die in den Kunstkreisen lebhafte Genugtuung
hervorrufen wird, gefunden hat (siehe auch unseren
Artikel „Das Erbe Lichtwarks1' Seite 306).

MÜNCHEN. Am 16. Februar ist im Alter von
52 Jahren der Direktor des Bayerischen Nationalmuseums
, Dr. Hans Stegmann, gestorben.
Als er vor etwa fünf Jahren die Leitung des Museums
übernahm, war der Neubau vollendet, Stegmann
fiel aber noch die Aufgabe zu, die Anordnung
der Sammlung durchzuführen, eine Aufgabe, die
er mit glänzendem Geschick gelöst hat. Auf eine gleich
erfolgreiche Tätigkeit konnte er, ehe er den Münchner
Posten übernahm, in Nürnberg, wohin er 1895 als
Konservator des Germanischen Museums berufen
worden war, zurückblicken. Eine große Kenntnis des
Kunstmarktes und reiches kunsthistorisches Wissen
machten aus ihm einen Museumsmann ersten Ranges.

h. hahn

leibnizstatue. für das haus der deutschen
ingenieure, berlin. modell (1914)

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