Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 30. Band.1914
Seite: 332
(PDF, 184 MB)
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1

VOM MÜNCHNER KUNSTGEWERBE

Als vor mehr als einem Jahrzehnt das Schlagwort
„Münchens Niedergang als Kunststadt
" geprägt wurde, da kam es von außen,
da waren es Rivalen, die gegen München
Sturm liefen, während „das ganze München"
sich zusammenschloß, mit glänzender Parade
dem Hieb zu begegnen. Diesmal aber, wo von
einer „Krisis im Münchner Kunstgewerbe"
viel geschrieben und gesprochen wird, handelt

i

es sich um einen internen Widerspruch der
Anschauungen und Interessen. Die Unkenrufe
sind nicht von auswärtigen Widersachern
ausgegangen, sondern aus der Mitte der kulturell
interessierten Münchner gekommen, und
die Tagespresse hat sie fast zu bereitwillig der
Allgemeinheit vermittelt. Die Angriffe, die mit g
dieser Aussprache verknüpft waren, nahmen g
dann auffallender Weise alle die gleiche

I IRMGARD v. HAXTHAUSEN-MÜNCHENqSCHACHBRETTM. GESCHNITZTEN FIGUREN AUS EBENHOLZ U. PERNAMBUK

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