Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 31. Band.1915
Seite: 178
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FRITZ BEHN

GRABMAL FÜR FRITZ SCHWARTZ

FRITZ SCHWARTZ

ZU SEINEM ERSTEN TODESTAGE 12. JANUAR 1915

Ein ereignisvolles, welterschütterndes Jahr
liegt hinter uns, so daß es gewagt erscheint,
heute das Leben eines Mannes zu schildern,
dessen Wirken auf dem Gebiete friedlicher
Kulturarbeit lag. Als in den ersten Tagen des
Monats August die Asche dieses unermüdlich
tätigen und erfolgreichen Mitarbeiters des
Hauses F. Bruckmann auf dem malerischen
Waldfriedhofe von München beigesetzt und ein
von Künstlerhand geschaffenes mächtiges Grabmal
in aller Stille enthüllt wurde, da sollte
seiner hier von Freundesseite gedacht werden.
Der Kriegslärm ließ es nicht zu. Wenn auch
dieser noch nicht verstummt ist, so werde das
Unterlassene am ersten Todestage nachgeholt.

Fritz Schwartz wurde am 23. August 1856
zu Altenplathow im Regierungsbezirk Magdeburg
als Sohn eines Steuermannes und Schiffsbesitzers
geboren. Achtzehnjährig, nach dem
Besuche der Gymnasien zu Burg und Magdeburg
trat er zum Verlagsbuchhandel über. In
der Groteschen Verlagsbuchhandlung in Berlin,
wo er zur Mithilfe an der Illustrierung einerWelt-
geschichte nach vorhandenen Quellen, einem
für den damaligen Verlagsbuchhandel völlig
neuen Wirkungskreis, beigezogen wurde, hat
er wohl die erste Anregung zu seiner späteren
so außerordentlich erfolgreichen Verlagstätigkeit
auf dem Gebiete der Kunst gefunden.

Als er im Oktober 1880 in die Verlagsanstalt
für Kunst und Wissenschaft (später Friedrich
Bruckmann) eintrat, erkannte man hier
bald, welche bedeutende schöpferische Kraft
in dem Manne wohnte und wie fruchtbringend

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