Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 32. Band.1915
Seite: 210
(PDF, 109 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_32_1915/0258
architekt k. siebrecht

Eine häßliche Straßenknickung schien die
Gestaltung der Fassade sehr zu erschweren.
Erhebliches Entgegenkommen der städtischen
Behörde ermöglichte indes
, die Knickung da- . ^ .— ~
durch zu beseitigen, daß
der Hauptgebäudeteil in
die Bauflucht, und teils
sogar etwas davor gerückt
wurde, während
ein etwas untergeordneter
Gebäudeteil, der
Eingang, Treppenhaus,
Garderoben usw. enthält
, gegen diesen Hauptteil
um 4 m zurückgelegt
wurde. Die nun wirkungsvoll
vorspringende
Ecke dieses Hauptgebäudes
gab Anlaß zu
kräftigster Betonung.
EineBrunnenhalleander
Ecke belebt mit ihrem
tiefen Schlagschatten
das Straßenbild. (Der
Brunnen selbst fehlt
zwar noch.) Ein kräftig
ausladenderKonsolstein

k. siebrecht

h. bahlsens keksfabrik, hannover:
verwaltungsgebäude, haupttreppe

auf dem markigen Eckpfeiler gab Platz für
eine Bronzeplastik des Professors Georg Her-
ting, die der Firma als Wahrzeichen dient und

die weithin im Straßen-
. bild sichtbar ist. Grundriß
und Höhenentwicklung
des Gebäudes hatten
sich dem dahinter
liegenden alten Fabrikbau
inallemanzupassen,
so daß auch das Aeußere,
so wie es jetzt dasteht,
nicht etwa willkürliche
Bildung ist, sondern
aus gegebenen Verhältnissen
folgerichtig entstehen
mußte. Die längliche
, vierteilige, offene
Bogenhalle in der rechten
Gebäudehälfte dient
dem Verkehr des Publikums
und bot wiederum
Anlaß zu kräftiger Betonung
und plastischem
Schmuck, der, wie überall
am Aeußern des Ge-

bahlsens keksfabrik: bäudeS, VOn Prof. G.

ngang zum kontor b Herting stammt. Eine

210


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_32_1915/0258