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seiner Anhänger erweitert haben. Die Stille
über einem abgelegenen Flußarm im Walde
und die grüne Dämmerung, die zwischen den
dichten Bäumen webt, ist hier eindrucksvoll
gestaltet worden. Otto Müller, dessen zarte
und blasse Kunst nie schwächlich wird, gibt
in dem „Ruhenden Mädchen" eine besonders
feine Probe seines begrenzten Gestaltungsvermögens
. Von Oskar Moll sieht man
Die Gemälde von Curt Herrmann, Theo
von Brockhusen und Waldemar Rösler
bilden die Brücke von der neueren Malerei
zu den Arbeiten der älteren Generation. Die
drei Künstler, die auf verschiedenen Wegen
nach ausdrucksvollem Stile suchen, sind mit
Werken in ihrer bekannten Art vertreten, die
diesmal besonders ausgereift erscheinen. Curt
Herrmann wagt sich an das schwierige Problem
ULRICH HÜBNER
HAMBURG
Ausstellung der Freien Secession, Berlin. — Mit Erlaubnis von P. Cassirer, Berlin
Landschaften und Stilleben, deren edle reine
Farben fließend und weich aufgetragen sind und
die im Licht bunt und hell aufsprühen. Als
Ganzes wirken die Gemälde noch ein wenig
fleckig und unklar, sie enthalten aber alle so auserlesen
schöne Partien, daß sie mit zu den wertvollsten
Ergebnissen der Ausstellung zählen.
E. L. Kirchner verblüfft mit exzentrischen
Linienspielen, für die er ein zu großes Format
wählte. Von Max Pechstein stellte man sanfte
und gefällige ältere Arbeiten aus, die von des
Künstlers Art keine rechte Vorstellung geben.
heran, mit den Mitteln des Neoimpressionis-
mus Bildnisse zu schaffen. In dem „Bildnis
Dr. W." (Abb. S. 282) ist es ihm geglückt, mit
der pointillistischen Technik etwas vom Wesen
des Dargestellten auszudrücken und mehr als
nur die im Lichte unruhig wogende Oberfläche
der Erscheinungen zu geben. Stärker wirken
aber doch die beiden Landschaften, in denen
Motive aus München in strahlende bunte
Harmonien umgesetzt worden sind. Waldemar
Rösler, der in seinen Landschaften gewaltsam
den Eindruck des Raumes erzwingt und diesem
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