Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 33. Band.1916
Seite: 280
(PDF, 130 MB)
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Ausstellung der Freien
Secession, Berlin

DIE NEUORDNUNG DER STAATLICHEN KUNSTSAMMLUNGEN

IN MÜNCHEN

Im Spätherbst 1909 hatte Hugo von Tschudi
durch zahlreiche Umhängungen, durch Versetzungen
aus dem Depot und in das Depot,
durch Heranziehen der Schätze der bayerischen
Filialgalerien und durch das Einfügen von Neuerwerbungen
der Alten Pinakothek in München
ein neues Gesicht gegeben und eine außerordentliche
Verlebendigung dieser „Galerie von
ältestem Adel" (wie Tschudi selbst sagte) bewirkt
. Trotzdem konnte die Durchforstung

der Galerie nur als ein Provisorium angesehen
werden; um etwas Definitives zu schaffen
, fehlte Tschudi die Hauptsache: der Raum,
die Schätze seiner Sammlung zu entfalten.
Beispielsweise ist der erste Saal mit den oberdeutschen
und tirolischen Altarwerken des
15. Jahrhunderts in seiner jetzigen Erscheinung
eine Verlegenheitsschöpfung, die den prachtvollen
Werken Martin Schaffners und Marx
Reichlichs keineswegs gerecht wird. Darf man

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