Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 34. Band.1916
Seite: 28
(PDF, 110 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_34_1916/0048
THEODOR KARNER

Kgl. Porzellan-Manufaktur Nymphenburg

WIESEL

Neuerdings sind mehrere Figuren der „Chinesen
-Familie" des Franz Bustelli wieder
in die Erscheinung getreten. Die Originale
stammen aus der Frühzeit Nymphenburgs, sie
dürften um 1760 entstanden sein. Chinesen
im ethnographisch korrekten Sinn geben die
Figürchen freilich nicht. Man hat den Eindruck
einer lustigen Rokoko-Maskerade: das Rokoko
gefiel sich ja in diesen grotesken Chinoiserien,
die man natürlich ganz nach modischem Geschmack
aufputzte. So glaubt man, daß jede

dieser Pseudo-Chinesinnen den Reifrock unter
dem farbenprächtigen Gewand des fernen Ostens
trägt und wenn so ein Chinesenpriester oder
Chinesensänger seinen Habit abstreifte, müßte
er ganz gewiß in Eskarpins dastehen. Die lebhaften
und doch geschlossen-runden Bewegungen
der Figürchen, die ihren Zusammenhang
betonen und die Möglichkeit schöner Gruppierungen
geben, werden auf das glücklichste
durch die Farbgebung unterstrichen, die kräftig
und wirkungsvoll ist, ohne irgendwie zu über-


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_34_1916/0048