Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 34. Band.1916
Seite: 357
(PDF, 110 MB)
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M. VON HUGO-STUTTGART HELDENHÜGEL BEI EPOYE IN DER CHAMPAGNE

Ausnülzung vorhandener Naturschönheit zur Bestattung der Krieger im Felde

KRIEGERGRABMAL UND KRIEGERDENKMAL

RANDBEMERKUNGEN ZUR WANDERAUSSTELLUNG DER STÄDTISCHEN KUNSTHALLE

IN MANNHEIM*)

Von allen Aufgaben, die die Ereignisse
des Krieges an die Kunst herangetragen
haben, sind diese die dringlichsten: den gefallenen
Helden eine
würdige Stätte zu bereiten
und ihr Andenken
in edler Form für die
Geschichte zu bewahren
. Draußen im Felde,
wo in der Bedrängtheit
und Unstetigkeit des Bewegungskrieges
keine
Muse zum Ausbau geordneter
Grabstätten
blieb, schufen Soldaten
ihren gefallenen Kameraden
schlichte Denkzeichen
in ungezwun-

*) In dem Aufsatze konnten
und sollten nur Streiflichter geboten
werden. Eine umfangreiche
und offizielle Publikation „Kriegergräber
im Felde und in
der Heimat" wird im Einvernehmen
mit der Heeresverwaltung
herausgegeben.

R. WALDSCHÜTZ-MANNHEIM gj SCHLICHTES
GRABKREUZ AUS GUSZEISEN AUF STEINODER
BETON-SOCKEL

gener Bescheidenheit und ungekünstelter
Derbheit, oft ergreifende Zeichen eines unverdorbenen
, gesunden Handwerkssinnes.

Wo später in Ruhestellung
die ordnende Hand
sichtender Prüfung für
die Instandsetzung und
dauernde Erhaltung dieser
Grabstätten zu sorgen
hatte, konnte sie
sich nicht selten begnügen
, den geschaffenen
Zustand zu belassen und
nur im Material zur
Beständigkeit zu verfestigen
. Ein Gefühl kameradschaftlicher
und
künstlerischer Pietät erforderte
strenge Zurückhaltung
. Ein Hauptaugenmerk
war zu richten
auf die zweckmäßige
und doch wirkungsvolle
Einordnung der Grab-

Delcorative Kunst. XIX. n. August 1916

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