Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 35. Band.1917
Seite: 358
(PDF, 137 MB)
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LUDWIG VON HOFMANN

trägen gerecht werden mußte. Im wesentlichen
aber ist er in seinen Steindrucken und
Holzschnitten, entsprechend der Entwicklung
seiner Zeichnungen und Gemälde, immer
weiter geschritten, malerisch über die Farbigkeit
hinaus zum Licht, kompositioneil von der
Fläche zur bestimmten räumlichen Entfaltung
und zum rhythmischen Zusammenschluß.

Solchen Entwicklungslinien nachgehend, vermag
man die Bedeutung des Künstlers zu
erkennen, der wahrlich in Weimar nicht stehen
geblieben ist und auch in Dresden weiterzuschreiten
beginnt zu immer neuen Zielen.

TANZWIRBEL (HOLZSCHNITT)

Diese stete Hingabe an neue Schwierigkeiten
ist das männlich Starke in diesem Künstler,
den viele für überzart halten, weil er es vermag
, im vollendeten Werk jeden Gedanken an
die Mühen der Arbeit auszuschalten.

Die Intensität, mit welcher das bisher im Stoff
kaum Geahnte zum Ausdruck gebracht ist, macht
die Kunst aus und so wird der unscheinbarste
Gegenstand, den eine schöpferische Kraft erfaßt,
zum Kunstwerk. Max Klinger

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