Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 41. Band.1920
Seite: 14
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und trat in die Dienste des Königs. Er wurde
1833 an die Akademie berufen, aber nicht etwa,
wie man bei bescheidenem Verstände glauben
sollte, als Professor der Landschaftsmalerei,
sondern als Lehrer für Kunstgeschichte und
als stellvertretender Generalsekretär. Unter der
Fülle der Vorlesungen und administrativen Geschäfte
erstickte die Kunst. Olivier, nie sehr produktiv
, malte fast nichts mehr in dem Münchner
Jahrzehnt. In seiner Selbstbiographie von 1835
äußerte er den Wunsch, daß sein Wirken in
der Theorie (als Lehrer) ihn nicht für immer
von der Praxis abhalten möge. Trotzdem kam

es so. Als er am 11. Februar 1841, ein erst
Fünfundfünfzigjähriger, starb, war er künstlerisch
vollkommen still geworden. Man wußte
kaum mehr, daß der Kunstgeschichtsprofessor
und Generalsekretär einst auch gemalt hatte.
Vielleicht hatte ihm auch der Kunstbetrieb, in
den er sich gestellt sah, wenig zugesagt und
ihn verstummen lassen. Er konnte es : heute
wissen wir, daß sein quantitativ nur geringes,
qualitativ aber desto beträchtlicheres Werk die
Arbeiten seiner Münchner Akademiekollegen
überdauert hat und weiterhin überdauern wird.

Georg Jacob Wolf

FERDINAND VON OLIVIER DIE KUNDSCHAFTER

Kunsthalle, Base,

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