Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 41. Band.1920
Seite: 100
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JOSEPH SCHMID-FICHTELBERG

TIEFBLICK

wandte, ist im eigentlichen Sinne Autodidakt,
denn die paar technischen Handgriffe, die er
auf einer Malschule erlernte, kann man nicht
als Schulbeeinflussung oder als Dirigiertwerden
nach einer bestimmten Richtung hin ansprechen.
Er begann zu malen, und da war es die Landschaft
, die ihn zu sich heranzog, daneben entstanden
einige Interieurs und Bildnisse ; der
Bildnismalerei, die er zur gelegentlichen Regulierung
und Kontrolle seiner Malerei, wenn sie
sich von dem Objekt ihrer tiefsten Neigung
abwendet, zu gebrauchen scheint, ist er übrigens
bis heute noch zugetan und er übt sie noch zuweilen
aus. Indessen entscheiden weder seine frühen
Versuche, noch die gelegentlichen Ausflüge ins

Porträtfach in der Kunst Schmid-Fichtelbergs.
Seine Geltung und Bedeutung liegt auf dem
Felde der Landschaftsmalerei. Er ist Landschafter
in jedem Zug seines Wesens, ist es seiner seelischen
und geistigen Richtung nach. Er ist —
scheint nicht nur so — ein Geschöpf, das ausschließlich
in jener Luft und Atmosphäre zu
atmen und nur in jener Naturstimmung sich wohl
zu fühlen vermag, die in seinen eigenen Landschaften
schaubar geworden sind. Denn dieser
Künstler, der entsprechend der Generation, der
er angehört, und ganz umschwirrt von den für
ihn, der aus anderen Bezirken des Lebens kam,
nicht so leicht entwirrbaren Problemen des
Impressionismus, sich dieser malerischen Aus-

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