Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 41. Band.1920
Seite: 235
(PDF, 126 MB)
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HANS THOMA

ADOLF HILDEBRAND

reizenden Modernität, die sie durch Neugruppierung
erlangen können, sagte, das ist hier
Erfüllung geworden.

Nach welchen Gesichtspunkten die Abzweigung
der Werke der Neuen Staatsgalerie aus
dem Kunstgut der Neuen Pinakothek erfolgte,
ist in früheren Aufsätzen der „Kunst für Alle"
schon dargelegt worden. Generaldirektor Dörn-
höffer, der Schöpfer der Sammlung, umschrieb

das Programm — das sei nochmals kurz wiederholt
— in der Weise, daß im allgemeinen
kein Werk, das vor 1870 entstand, in die Sammlung
kommen sollte (mit Leibis „Frau Gedon",
die 1869 gemalt wurde, u. ä. ist das Programm natürlich
nicht umgestoßen, solche philologische
Tüfteligkeit wäre ja kleinlich), und daß es ihre
Aufgabe weniger sei, die Entwicklung der
Münchner Malerei zu veranschaulichen, als den

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