http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_41_1920/0475
FRITZ ERLER
Münchner Glaspalast IQ20. Secession
FISCHER
sich allerdings noch wird entwickeln müssen,
gern fest. Man freut sich, einer so ursprünglichen
Kraft wie Artur Braunschweig zu begegnen
, einem poetischen Maler, der, fern aller
Schablone, seiner Kunst einen neuen starken
Ausdruck fand (Abb. S. 414). Man freut sich
nicht minder, Bock, Kunz, Schwalbach, Scherer,
Hüther auf rechten Wegen zu sehen, und feststellen
zu können, daß bewährte Meister wie
Herterich, Erler (Abb. S. 415), Hayek, Diez,
Schräder-Velgen, vor allem aber Pietzsch, von
dem eine Anzahl ausgezeichneter Landschaften
von ungewöhnlicher Frische kam (Abb. S. 405),
zu neuen Taten sich emporrafften. Erler und
Schwalbach beherrschen mit ihrer innerlich und
in den Zielen grundverschiedenen Kunst den
Hauptsaal, eine fast leidenschaftliche, den Betrachter
an die Werke heranzwingende Wirkung
geht von beider Werk aus. Herterich
klingt mit seinen beiden Jägerbildern im Okto-
gonsälchen vor und hat dort ausgezeichnete
Gesellschaft an den beiden nobel gemalten Bild-
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