http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_42_1920/0020
ARCH. F. W. HOEFFGEN
JAGDSCHLÖSZCHEN W. A. B. HASENCLEVER
: BLICK IN DIE VORHALLE
Unmittelbar mit dem Saal verbunden, jedoch
mit einem Vorhang abschließbar, ist das behagliche
, derb und einfach gehaltene Jagdzimmer
. Obwohl klein in den Abmessungen, so
bietet es doch durch die Art der Einrichtung
reichliche Sitzgelegenheiten. Die Fensterbank
ist als Sitztruhe ausgebaut und ebenfalls ist in
der eingelassenen Nische zwischen den beiden
Gewehrschränken eine Bank gebildet. Die ganzen
Holzausstattungen sind aus Kiefern, wogegen
die Kaminfeuerecke mit Klinkern gemauert
und weiß gefugt ist. In dem großen
Fenster sind in Buntbleiverglasung Jagdstücke
und das Familienwappen eingelassen. In dem
von dem Bauherrn selbst gefertigten Geweihleuchter
ist ebenfalls das Familienwappen eingeordnet
. Die auf den Simsen und Eckschränken
verstreuten Jagdgeräte, Töpfe, bunte Teller usw.
heben sich gut von den bläulich getünchten
Wänden ab, erhöhen die Wohnlichkeit des
Raumes und auf dem Pitchpine Fußboden paßt
zweckmäßig der Strohmattenteppich.
Die ringsum mit holländischen Plättchen ausgekleidete
Küche ist nur sehr klein, aber durch
6
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_42_1920/0020