Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 42. Band.1920
Seite: 37
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ELFENBEINARBEITEN

Wie sehr auch ein an und für sich gediegenes Repertoire der Schmuckmaterialien verschwun-
und vornehmes Material in seiner Ver- den. Schuld daran trugen wohl jene geschmack-
wendung für das Kunstgewerbe den Launen losen Verirrungen des Naturalismus, die mit
der Mode unterworfen ist, dafür liefert einen Broschen in Gestalt von peinlich nachgeschnitte-
der schlagendsten Beweise das Elfenbein. Ein nen Rosen, Eichenlaubzweigen oder gar natur-
Lieblingsmaterial der Kleinplastik im Zeitalter ähnlich gefärbten Gänseblümchen in maschinendes
romanischen und gotischen Stiles und dann mäßig hergestellter Arbeit als Massenartikel den
wieder des Barock — von früherer Verarbei- Markt überschwemmten. Wenn man nun heute
tung im Altertum ganz abgesehen — war es wieder eine größere Beliebtheit dieses schönen
eine Zeitlang in Deutschland vollständig aus dem Materials konstatieren zu können glaubt, so

ALWIN SCHREIBER TINTEN FAS Z UND DOSE IN ELFENBEIN GESCHNITZT

VERTRIEB: VEREINIGTE WERKSTÄTTEN FÜR KUNST IM HANDWERK A.-G., MÜNCHEN

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