Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 42. Band.1920
Seite: 105
(PDF, 108 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_42_1920/0132
man in das Empfangszimmer, das mit
seinen Wandfeldern einen reservierten,
vornehmen Ton anschlägt. In den Farben
ist es kühl,
vorherrschend in
dem Fußbodenbelag
und Wandton
blau, das auf die
roten Mahagonimöbel
gestimmt
ist. Als Mittelton
geht in denRahmen
der Felder Grau
und in den Möbelbezügen
Grünsilberbrokat
durch.
Die Kühle und
Reserviertheit des
Empfangsraumes
bestimmte die
Formgebung der
Möbel in diesem
Zimmer.

Im anschließenden
Eßzimmer
sind die Formen
freier bewegt, die
Farben heiter. Es
steht hier stark
gelbes Zitronenholz
zur wassergrünen
Wand. Als
Mittelton ist wieder
Grau gewählt.
Zum Gelb der Möbel
stehen hellblaue
Bezüge der

ST RASSE

arch. p. thimister

lageplan und grundrisse
von haus gerstel

Polsterstühle und hellblaue Vorhänge.
Das Zimmer hat verhältnismäßig kleine
Abmessungen, bei denen für freistehende

Möbel wenigRaum
vorhanden ist. Aus
diesemGrundewar
es gegeben, die
Ecken des| Zimmers
abzuschrägen
und in die Schräge
eingebauteSchrän-
ke für Geschirr
usw. unterzubringen
. In einer Eckschräge
liegt der
Speiseaufzug. Um
den rundenEßzim-
mertisch schließt
sich ein achteckiger
Grundriß des
Zimmers in schönem
Einklang.

Die Möbel sind
aus hellem rotbraunen
, stark schwarz
gemaserten Rio-
Polisander - Holz;
der Bezugstoff ist
rostrot und indigoblau
auf hellgelbem
Grund.
Der Wandton ist
unigrün.

Die Möbel wurden
von der Firma

haus gerstel: garde- Levins Ww. & Co.,

robe mit treppe □ Berlin,ausgeführt.

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