Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 42. Band.1920
Seite: 178
(PDF, 108 MB)
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EMMY ZWEYBRÜCK-WIEN

GEWEBTER SCHAL, OBSTKORB

niken, deren

Ergebnisse
nicht so schlagend
und einleuchtendwir
ken
wie jene
leichten und
gefälligen, denen
die Menge
nachläuft und
die eben deshalb
bedrohlich
überhand

genommen
haben. Eine
gewisse Verarmung
der
Arbeitsweisen
, die Vernachlässigung
gerade ihrer
feinsten und
.anspruchvollsten
Zweige
und damit eine
Monotonisie-
rung der früher
allseits geübten
Hand

EMMY ZWEYBRÜCK-WIEN

GEFLOCHTENER SCHAL, BAND
UND KERAMISCHER OBSTKORB

sind unverkennbar
geworden
. Ein
lockerer Geschmack
und
eine beinahe
leichtsinnige
Handfertigkeit
, diese üblen
Begleiter
des echteren,
selbstbeschie-
denen Handwerks
, haben
die Mehrheit
für sich und
treiben mit
ihren billigen
Erfolgen die

wenigen
Standhaften
zusehends in
die Enge. Das
Netzen und
Knüpfen, das
Tamburieren
und Kurbelsticken
, das
Handgewebe

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