Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 42. Band.1920
Seite: 323
(PDF, 108 MB)
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BEISPIELE FÜR DIE GESTALTUNG DER BILDSEITE MIT GEGENBEISPIEL AUSZEN RECHTS

für uns besonders bedeutungsvollen Adlers. Die
ganz köstlichen Münzen des alten Elis, Nr. i, 2
und 3, bestätigen ebenso wie die großgriechischen
Münzen Nr. 4 und 5, wie der Nürnberger Taler
Nr. 6 von 1768 und der Frankfurter Doppeltaler
von 1844 das oben Gesagte. Überall ist
es die aus dem Negativschnitt des Stempels
sich ergebende, straff zusammengezogene Form,
die dem Ganzen soviel Halt und innere Würde
gibt. Als Gegenbeispiele erscheinen die beiden

3-Mark-Stücke Nr. 8 und 9 schwach und unerfreulich
. Man vergleiche, wie grundverschieden
das Gefieder des Adlers bei 6 und 7 einerseits
und 8 und 9 andererseits behandelt ist. Bei 6
und 7 eine schnittgerechte Klarheit, weit von
aller Naturalistik entfernt, dafür in sich von unbedingter
Überzeugungskraft, bei 8 und 9, man
beachte die Schwungfedern, verführt durch den
vielfach größeren Maßstab des ursprünglichen
Modelles, ein Hineintragen naturalistischer Ele-

BEISPIELE FÜR DIE GESTALTUNG DER RÜCKSEITE MIT ZWEI GEGENBEISPIELEN UNTEN RECHTS

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