Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 42. Band.1920
Seite: 331
(PDF, 108 MB)
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BRUNO PAUL-BERLIN GLASSCHRANK

Ausführung: Deutsche Werkstätten A.-G., Hellerau und München

bald verschnörkeltes, bald plumpes Instrument
ohne deutliche organische Gliederung geworden
war, ging mit jugendlichem Selbstbewußtsein
durch die Heimat und in die Lande.

Alles dies hat der Krieg nicht vernichten
können. Zwar: auch unsere Meister sind in dem
verflossenen Lustrum nicht jünger geworden.
Und, was noch schwerer lastet, die Käufer, die
genießenden Subjekte, haben ihre Kreise völlig

durcheinandergeschoben. Viele mußten, auf lange
Zeit wohl hinaus, ganz ausscheiden. Der ehemalige
Mittelstand, wie er sich, die geistigen
Arbeiter, die Beamten, die höherstehenden Gewerbetreibenden
und die intelligenten und gebildeten
Kaufleute, dem kunstgewerblichen Schaffen
der früheren Jahre dankbar und aufmunternd
genähert hat, ist gebrochen. In Deutschland
gilt nicht, was noch jüngst ein österreichischer

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