Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 44. Band.1921
Seite: 221
(PDF, 56 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_44_1921/0263
Englerth erhalten bleiben. Entwürfe, die für
ihre volle Auswirkung die Entfernung der Villa
Englerth zur Voraussetzung haben, konnten
nicht prämiiert werden. Die Erhaltung des
Turmes und der Fischerhäuschen ergab große
Schwierigkeiten für die Anlage des Grundrisses
und die Auswirkung des Neubaus gegen den
Rhein. Die Fischerhäuser wurden in keinem
Fall in befriedigender Weise in den Neubau einbezogen
; beim Turm ist die Einbeziehung in
einzelnen Fällen mit Erfolg versucht worden.
Eine entscheidende Bedeutung wurde der Erhaltung
des Turmes und der Fischerhäuser nicht
beigemessen, weil diese ihrer Masse nach geringen
Überbleibsel aus historischer Zeit heute schon
zu ihrer Umgebung keinerlei Beziehungen mehr
haben und überdies vom künstlerischen Standpunkt
aus nicht von Bedeutung sind.

Den Grundriß betreffend erschien zunächst
die Anordnung eines freien großen Arbeitshofes
, der volle Bewegungsfreiheit für den Betrieb
und für spätere Änderungen des Bauprogramms
gewährleistet, von Wichtigkeit. Deshalb
mußten Entwürfe mit eingeschnürten,
zerklüfteten und durch Einbauten beeinträchtigten
Höfen ausscheiden. Selten waren Terrassenanlagen
gegen den Rhein zu in genügender
Ausdehnung und Abschließung vom Straßenverkehr
vorgesehen.

Der mit dem ersten Preis ausgezeichnete
Entwurf „Rheinsporn" der Architekten Abel und
Böhringer, Stuttgart (Abb. S. 218—221), hebt
sich aus allen übrigen Entwürfen durch eine
ungewöhnlich glückliche Einfühlung in die Situation
heraus. Der senkrecht gegen den Rhein
vorspringende Hauptbau gibt im Zusammenhang
mit den weiter zurückliegenden Flügelbauten
und dem im Winkel liegenden erhöhten Gartenhof
mit seiner gedeckten Pergola Bilder von
besonderer Schönheit. Den Verfassern ist es

221


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_44_1921/0263