Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 45. Band.1922
Seite: 370
(PDF, 78 MB)
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LUDWIG HABICH

TINTENLÖSCHER

NEUE KUNSTLITERATUR

Briefe Daniel Chodowieckis an Anton
Gr äff. Herausgegeben von Dr. Charlotte Steinbrucker
. Berlin 1921. Vereinigung wissenschaftlicher
Verleger.

Von Briefen Chodowieckis an Graff sind wohl
einzelne an anderer Stelle publiziert worden. Da
es sich aber dort um zerstreute Veröffentlichungen
handelte, und da der Herausgeber des vorliegenden
Bandes in der 1919 erschienenen Ausgabe des
Chodowieckischen Briefwechsels die Briefe an
Graff, soweit sie darin überhaupt enthalten sind,
nur nach unvollständigen Abschriften abdrucken
konnte, so bietet diese neue Veröffentlichung zum
ersten Male die vollständige Veröffentlichung dieser
Briefe. Die Briefe an Graff gehören wohl zu
den reizvollsten und interessantesten
, die Chodo-
wiecki geschrieben hat. Wir
hören von allen wichtigen
Ereignissen in Chodowieckis
Familie, lernen aber
gleichzeitig viele Einzelheiten
kennen aus Anton
Graffs Leben, seine Arbeiten
, Reisen usw. Das Interesse
der Briefe geht aber
weit über das rein Persönliche
hinaus, denn sie enthalten
viele Mitteilungen
zur Kunstgeschichte jener
Zeit, also Mitteilungen über
dieTätigkeit andererKünst-
ler, über die allgemeinen
künstlerischen Zustände jener
Zeit, so anlder Akademie
, den akademischen Ausstellungen
usw. Das an und
für sich buchtechnisch sehr
reizvoll ausgestattete Buch

L. HABICH

enthält eine kostbare Bereicherung durch die Beifügung
von zahlreichen Faksimile-Reproduktionen
von Zeichnungen Chodowieckis, zum großen Teil
Zeichnungen aus seinem Briefwechsel mit anderen
Persönlichkeiten.

Hoffmann, Walther. Ludwig Richter als
Radierer. Mit 51 Abbildungen. Berlin, Verlag
Dietrich Reimer.

Unter den Werken Ludwig Richters gehören
die Radierungen wohl zu den am wenigsten bekannten
; nur Sammler wissen um ihr verborgenes
Dasein, und doch sind die Radierungen zur Beurteilung
des Künstlers von großer Bedeutung, denn
nirgends ist so wie in den Richterschen Radierungen
der künstlerische Werdegang des Meisters
erkennbar. In erster Linie zeigt sich in den Radierungen
der werdende Richter, sie liegen zeitlich

zum größten Teil vor seinen
Holzschnitten. Zaghaft beginnt
der Künstler sich mit
der Nadel auszusprechen,
dann aber werden die Blätter
immer freier und freier,
bis sie den Stil und die
künstlerische Höhe der
Holzschnitte erreicht haben
. Während diese durch
Massenauflagen in den al-
lerweitesten Kreisen bekannt
geworden sind, trifft
dies, wie gesagt, auf das
Radierwerk Richters, das
nahezu 250 Nummern umfaßt
, nicht zu. Von allem
Anfang an waren diese Radierungen
nur für engere
Kreise bestimmt, und so
war es eine dankenswerte
Aufgabe, in einem billigen
Band die bemerkenswertesten
Blätter zu vereinigen.

MEDAILLE GORDONBEN
NET-WETTFAHRT

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