Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 46. Band.1922
Seite: 288
(PDF, 60 MB)
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http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_46_1922/0338
wo die Gewerbeschule unter
Julius Schneider, die
Kunstgewerbeschule unter
Fritz Schmidt erfolgreiche
Klassen hält, in
Pforzheim (u. a. sind hier
Wende und Hildenbrand
tätig), in Nürnberg (Pöhl-
mann), in Hanau. Den
Leistungen dieser Schulen,
die an verschiedenen Stellen
der Deutschen Gewerbeschau
zusammengesucht
werden müssen,
bringt manbesondere Aufmerksamkeit
entgegen:
hier wird ja nicht nur der
künftige Kunsthandwerker
geschult, sondern auch
der Fachmann, dessen
Fähigkeiten der Industrie
des Edelmetallfaches
dienstbar gemacht werden
. Denn die Industrie
kann sich nicht, wie es
früher der Fall war, selbst
überlassen werden, sie darf
nicht unkontrollierbaren
„Kräften", die sich mit
seichten oder gar mißverstandenen
Kopien vorhandener
Arbeiten begnügen
oder mit jämmerlichen eigenen
Machwerken ihre
Unternehmungen speisen,

BECHER. SILBER GETRIEBEN, MONTIERT,
ORNAMENTE IN FEINGOLD AUFGELÖTET,
SCHMETTERLING AUF DREITEILIGER
MONDSTEINBLÜTE, KOPF UND KÖRPER

LAPISLAZULI
AUSF.: SCHEIDACKER& OLOFS, MÜNCHEN

JULIUS SCHNEIDER, MÜNCHEN
ANHÄNGER „VENUS U.KUPIDO". FIGÜR-
CHEN GOLD GETRIEBEN U. EMAILLIERT,
ZELT ROT U. GRÜN, SMARAGDE, PERLEN
UND DIAMANTEN (LINKS)

ANHÄNGER „LIEBESBRUNNEN MIT PAN
UND NYMPHE". FIGÜRCHEN GOLD GETRIEBEN
UND EMAILLIERT, BODEN UND
LAUBE ROT UND GRÜN. TAFELSTEIN,
SMARAGDE UND PERLEN (RECHTS)

ausgeliefert sein. Hier
müssen gerade die Besten
einsetzen, jene, die über
das starke kritische Vermögen
verfügen, zu erkennen
, was Sache des
Handwerks und was Sache
der Industrie ist.

Sind die auf der Deutschen
Gewerbeschau vertretenen
industriellenEdel-
metallschmiede auch nicht
in allem der Vollkommenheit
nahe, so zeigt sich
doch in ihren Arbeiten ein
guter Wille und bei hoher
Leistungsfähigkeit auch
manche schöne, in gutem
Sinne industrielle Form.
So besonders bei einigen
Bremer und Schwäbisch-
Gmündner Firmen, die
hauptsächlich auf dem
Gebiete des Tafelgerätes
Bemerkenswertes leisten,
bei Hanauern und Pforzheimern
, die den schlichten
Schmuckgegenstand
bevorzugen und das zeigen
, was man gemeinhin
als Juwelierarbeit anspricht
. Eine besonders
reiche und werthaltige
Ausstellung zeigt innerhalb
dieser Gruppe in

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