Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 47. Band.1923
Seite: 16
(PDF, 72 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_47_1923/0032
J. W. FEHRLE

HALBFIGUR (ZEMENT)

JAKOB WILHELM FEHRLE

In Schwaben, das einst in jeder Stadt eine
Bildhauerwerkstatt besaß, ist heute die Bildnerkunst
fast ausgestorben. Von den wenigen
tüchtigen Meistern, die das Land hervorgebracht
hat, sind einige der besten ausgewandert, der
Isnyer Hubert Netzer nach Düsseldorf, der
Neuulmer Edwin Scharff nach München. Unter
den im Lande Verbliebenen ist Jakob Wilhelm
Fehrle die stärkste Persönlichkeit. Er ist weicher
und gemütvoller als der Epiker Scharff, beweglicher
und erfindungsreicher als Lörcher.
Seine Anfänge verbinden ihn mit dem Schöpfer
des Münchner Nornenbrunnens. Während Netzer
aber sich im Realismus verlor, ringt Fehrle mit
immer neuem Eifer um einen persönlichen Stil.

Pariser Jahre waren für Fehrle von nicht
geringem Belang. Er gehört zu den wenigen
unter den lebenden Bildhauern Schwabens, die
hinauszogen und der Heimat frische Anregungen
brachten. Paris, das er bei Kriegsausbruch

16


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_47_1923/0032