http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_48_1923/0080
DEUTSCHE GEWERBESCHAU, MÜNCHEN
liegt nach Norden. Die nahe an das Nachbarhaus
heranreichende Westseite nimmt die Nebenräume
auf, während man die frei gegen
Gärten liegende Ostseite zur Hauptwohnfront
machte. Im Erdgeschoß liegt beiderseits des
Eingangs die Garderobe und das W. C, in der
Nordwestecke die Küche mit nach Norden gerichteter
Speisekammer. Die Diele zeigt ein
weißgestrichenes Treppengeländer mit schwarzer
Handleiste, ein kleiner Kamin dient der
Erwärmung des Hauses in der Übergangszeit
. Unter dem Treppenlauf ist ein Neben-
„DAS STÄDTLE" — DIE MÜHLE
eingang zur Küche und zum Keller angeordnet.
Das Speisezimmer erhält seinen besonderen
Reiz durch den symmetrisch gelegenen, das Zimmer
beherrschenden, lichten, blumengeschmückten
Erkerausbau. Auch das daneben gelegene
Empfangszimmer erhielt einen Erker, das obere
Stockwerk faßt ein Wohnzimmer mit Erker,
ein Elternschlafzimmer, ein zweiteiliges Kinderschlafzimmer
und ein geräumiges Bad. Der
Dachstock beherbergt zwei Zimmer und zwei
Mädchenkammern und bietet einem geräumigen
Trockenboden Platz. (Zu d. Abb. a. s. 61/62)
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