Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 48. Band.1923
Seite: 152
(PDF, 54 MB)
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Varia

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Public Domain Mark 1.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_48_1923/0180
4

LU S

BP S

5- i*>

Q

1

1
Q

I

2
<

P-i

hJ

O

o
<

H

w

«
W
P

co

O

>h
<d
«

CO

Ü
H

CO

Ph
Ph

w
pH

H
55

>-i

CO

Ph
Q

Ü

z

H

<
H

CO

Ph
Ü

w
o

CO
hH

O
H

w

i—t

U
Ph
<

2

O

Ph
W

o
<

!=>

O
CO

N
Eh

hH

Ph

Ph

cd

o

Ph

in richtiger Verteilung
und in richtigem Zuschnitt
in dem neuen
Besitzgefüge eingepaßt
sind. Als Beispiel für dieses
wichtige Stück der
Arbeit ist hier das Spe-
zialkapitel der Kirchen
in einzelnen Studien etwas
näher vorgeführt
(Abb. S. 150). So liegen
dem Plan zahllose Einzelerwägungen
und Einzelberatungen
zugrunde,
die praktisch nichts weiter
sind, als die Vorbereitung
einer Großstadt,
damit sie einst harmonisch
werden kann. Aus
allen diesen Probe-Gestaltungen
wird in Form
von Bemessungen und
Bestimmungen ein Extrakt
gezogen, der innerhalb
der festzuhaltenden
rhythmischen Absichten
möglichste Elastizität
und Freiheit des Einzelgestaltens
läßt.

Das vorliegende Problem
der Umgestaltung
eines bereits gesetzmäßigen
Bebauungsplanes
in eine entgegengesetzte
Richtung zwang zu dieser
weitgehenden beeinflussenden
Vorarbeit.
Wer weiß, ob wir nicht,
wenn auch nicht in der
gleichen Art, so doch
mit gleichen Zielen ganz
allgemein vorausarbeiten
müssen, um das
komplizierte, von tausend
unzusammenhängenden
Willensmächten
zerzauste Gefüge unserer
Großstädte zur Harmonie
jener größeren
Zielsetzungen zu bringen
, die früher der
Wille eines Herrschers
durchzusetzen vermochte
, für die wir aber eine
bürgerlich - demokratische
Form der Durchführung
bisher noch
nicht gefunden haben.

152


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_48_1923/0180