Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 49. Band.1924
Seite: 33
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SEPP FRANK

MADONNA. GLASGEMÄLDE
IN EINEM DAMENZIMMER

GLASGEMÄLDE VON SEPP FRANK

Die moderne Glasmalerei hat sich ihren Stil
erst nach und nach in zähem Ringen erobert
. München hatte es in dieser Beziehung
besonders schwer. Obwohl oder weil es sich
rühmen kann, am frühesten und eifrigsten an
der Wiedererweckung der Glasmalerei gearbeitet
zu haben, traf man nicht so schnell das eigentümliche
Wesen des glasmalerischen Stils. Denn
die Münchner Glasmaler standen völlig unter

der Herrschaft der führenden Tafelmaler. Man
übersetzte einfach ein Tafelgemälde in Glas,
vom technischen Standpunkt aus ein vollendetes
Meisterstück. Daß man dabei den Charakter
der Glasmalerei vergewaltigte, erkannte man
erst, als das Unglück bereits geschehen war.
Noch heute findet man vereinzelt solche atavistische
Spuren; im allgemeinen aber siegte
die bessere Einsicht, der Wandel im Geschmack,

Die Kunst für Alle. XXXIX. November 1923

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