Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 50. Band.1924
Seite: 108
(PDF, 92 MB)
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ARCH. OTTO PRUTSCHER-WIEN

SALON, KAMINSEITE

sehen Porzellane der späteren Ming-, der
Kanghsi- und der Chienlungzeit, die die europäische
Vorstellung von der Blüte der chinesischen
Porzellankunst seit den Tagen der
ersten holländischen Handelsbeziehungen im
17. Jahrhundert beherrscht haben. Vollends ist
das europäische Porzellan des Barock- und
Rokokozeitalters ausgeschlossen. Dafür finden
sich in charakteristischen Vertretern die aus
grobem Ton, teilweise noch mit der Hand geformten
, durch wenige Ritzornamente verzierten
Urnen der Steinzeit aus Altgermanien, die
mit großen Spiralen Bändern in unglasierten
Farben bemalten Gefäße von Kukuteni, die
ebenfalls in das zweite Jahrtausend vor Christi
zurückgreifen, die dumpfen Gestaltungen der
Negerphantasie, die mit roten und schwarzen
Farben bemalten, durch ihre mit rührendem
Kindersinn und rätselhaftem Stilgefühl geformten
tönernen Gefäße, Köpfe und Tiergruppen

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