Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 51. Band.1925
Seite: 134
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diele Dinge, aber iie empfinden fo und haben
nur, da lle das Dekorative verläliert leben, nicht
den Mut zu ihren Gefühlen. Es wäre deshalb
hübfeh, wenn diele /eilen es vermöchten, folche
Zaghafte in ihrem heimlichen Glauben zu be-
ftärken, daß die dekorative Kunft kein geringeres
Dafeinsrecht hat als die abiblute, und daß
hier wie dort letzten Endes das Können und
die Perlonlichkeil entfeheiden.

Es fei zum Schluß noch als etwas \\ efentliches
erwähnt, daß Porfchc heute beftrebt ift, das
dämmerige, fchillernde Halbdunkel feiner frü-
heren Malweife mehr und mehr zueunften
einer reicheren Farbigkeit aufzugeben. Das ift
der natürliche Entwicklungsgang, und darum
darf man von diefer Wandlung, die ja nur allmählich
vor lieh geht, fchönfte Zukunftsrefultate

erwarten. Richard Brauneart

OTTO M. PORSCHE

STILLEBEN MIT JAPANISCHER FIGUR

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