Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 51. Band.1925
Seite: 356
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GOTTLIEß SCHICK FRAU CHARLOTTE DAKNECKER

beiten kleineren Formats von Johann Friedrich
Dieterich (1787—1846) sind erwähnenswert.
So ein Bildchen, das ein kleines Mädchen mit
Blumenkorb darstellt. Eine drollige, aber beachtenswerte
Schöpfung ist Joseph Wintergersts
(1783—1867) Familienbild des Grafen Adel-
mann von Adelmannsfelden mit Frau und zehn
Kindern. Bekannt alsSchlacbtenmaler war Joseph
von Schnizer (1792—1870), der viele Schlachtenbilder
großen Formats schuf. Doch haben seine
Arbeiten kleineren Formats, wie: „Die Kranke"
oder das Familienbildnis der Gattin mit zwei
Kindern größere Reize in Farbe und Aufbau.
Gottlob Morff (1771 — *857) war ein Freund
von Ludwig Unland, dessen Züge er 1818 in
einem allbekannten Bild festgehalten hat. Auch

aus einigen anderen Schöpfungen ist eine weit
über den Durchschnitt hinausragende Begabung
zu erkennen. Eine ausgezeichnete Veranlagung
zeigt auch Alexander Bruckmann( 1806— 185 2).
Schon erwähnt worden ist der durch frische und
treffende Soldatenbilder vertretene Johann
Baptist Seele, der auch manche wirkungsvolle
Schlachtenbilder geschaffen hat. Ein köstliches
Bild ist „Die drei lustigen Vagabunden" von
Wilhelm Pilgram (i8i4—1889). Beinahe ein
Saal ist dem Biberacher Johann Baptist Pflug
(1785—1866) eingeräumt. Viele schwäbische
Maler waren Schüler Pflugs und der Tiermaler
Anton Braith hat ihn auch im Bild festgehalten
. Seine Arbeiten sind von holländischen
Vorbildern beeinflußt. Uberall zeigt sich in

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