Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 51. Band.1925
Seite: 368
(PDF, 97 MB)
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ist nicht prosaische Wirklichkeitskimst: was er
schafft, ist hochgesteigertes Leben im vereinfachenden
Stile der Leidenschaft. Und nie sind
seine Bilder aasgedacht, konstruiert, ergrübelt,
sondern bis zum letzten Punkte Anschauung in
einer Kraft und Bestimmtheit des Ausdrucks,
wie wir sie sonst in diesen Zeiten künstlerischen
Suchens nicht wiederfinden. Die Mannigfaltigkeit
der Gegenstände, die ihn beschäftigen, ist
endlos und unerschöpflich. Das gärt und sprudelt
nur so in seiner künstlerischen Phantasie,
und alles, was er sieht, was er hört und liest,
nimmt in ihm Anschauung und Gestalt an.
So ist Hegenbarth eine starke künstlerische Persönlichkeit
voll starker Eigenart, ein Mann eigenen
Werdens, eigenen Wollens, eigener Kraft.
Seine zeitlose Kunst wird bestehen, wenn modische
Dutzenderscheinungen unserer Zeit längst
ruhmlos dahingeschwunden sein werden.

Paul Schumann

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