http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/die_kunst_54_1926/0337
ARCH. CLEMENS KLOTZ, KÖLN
HAUS ABELEN. PARTIE IM WOHNZIMMER
JEAN PAUL UND DER „KUNSTRAT
Jean Paul, der geniale Humorist und glänzende
Satiriker, ist durch sein „Jubiläum" — das
heißt gelegentlich seines 100. Todestags — endlich
„glücklich wiedergefunden". Er gehört, das
sagt man sich jetzt in unserm psychologischen
Zeitalter, ganz notwendig als eine wesentliche
Teil Vertretung in die urdeutsche Kiinstlerzunft.
Und wir behaupten, daß er in seiner Eigenart
und mit seinen besonderen Einfällen, die so
kraus und erfrischend zugleich sind, am ehesten
eine Parallele findet an jenen übersprudelnden
Gesellen der altdeutschen Bauhütten, die auch
ihre zeitlebens angesammelten „Zettelkasten"
in dieser Weise illustrierten am Steinwerk des
Domes.
In der „Geschichte meiner Vorrede zur zweiten
Auflage" des Quintus Fixlein zeichnet er einen
Kunstrat, einen von einer sehr aufdringlich
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