Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 55. Band.1927
Seite: 274
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JOSEF EBERZ. DER TROMMLER

der Gegend zusammen, in die seine Lehre
eindringt.

Uber dieser irdischen Szene spielt feierlich eine
himmlische. Engel rauschen hier in seligem Ju-
bilo zwischen Spruchbändern umher. Es ist fast
wie im Mittelalter, wo dieKunst noch im Himmel
zu Haus war und immer die Luft voller himm-
lischerW esen schwirrte. An der Mittelwand aber
erscheint die heilige Dreieinigkeit, zu unterst die
Tau be, dann derErlöser auf demRegenbogen und

darüber die Halbfigur Gottvaters. Diese drei Gestalten
ganz schematisch dogmatisch, sozusagen
nur Andeutung in bekannter symbolischer Form
des Unfaßbaren, Undarstellbaren, weil hier, wie
Dante sagt, „die Macht der Phantasie bezwungen
". Alles zielt stark auf die Gesamtwirkung,
auf das Religiöse und Feierliche der Stimmung,
als deren letzt es das Sehnsucht weckende Wehen
und Rauschen der schönen Engelsflügel in der
Erinnerung bleibt. Mela Escherich

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