Augustinermuseum Freiburg i. Br., [ohne Signatur]
Die Kunst: Monatshefte für freie und angewandte Kunst
München, 57. Band.1928
Seite: 242
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CHARLOTTE BEREND-CORINTH. DIE HÄNGEMATTE

Berliner Secession

DURER UND DAS KLASSISCHE ALTERTUM

Als Ausgangspunkt dient Dürer immer seine
Verehrung für die Kunst und Weisheit des
klassischen Altertums, seine Klage um deren
Untergang und seine Achtung vor den neuen
Bestrebungen der Italiener. In der Widmung
seiner Meßkunst an Pirkheimer heißt es: „In
was Ehren und Würden aber diese Kunst bei
den Griechen und Römern gewesen ist, zeigen
die alten Bücher genügsam an; wiewohl sie in
der Folge gar verloren und über tausend Jahre
verborgen gewesen und erst vor zweihundert

Jahren wieder durch die Welschen an den Tag
gebracht worden ist" — oder wie es in der Proportionslehre
einmal heißt: vor anderthalbhundert
Jahren. Man sieht, daß Dürer die neue
Blüte der Kunst an die Epoche der Renaissance
knüpft. In der Vorrede zu seinem Proportionswerke
soll nach seinem ausdrücklichen Wunsche
hervorgehoben werden, „daß er die Welschen
sehr lobe in ihren nackten Bildern und zumal
in der Perspektive". Im Jahre 1513 aber schreibt
Dürer: „Die große Kunst des Malens ist vor

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